Was ist ToolBox?

„TOOL-BOX“ stellt ein Projekt zur Berufsfrühorientierung für lernbehinderte Schüler in den Klassenstufen 5, 6 und 7 im ländlichen Raum von Mecklenburg-Vorpommern dar. Es ist ein Landesmodellprojekt der Jugendhilfe und zugleich ein anerkannter genehmigter Schulversuch in Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt wird wissenschaftlich durch die Universität der Hansestadt Rostock begleitet.


Warum eine ToolBox?

Lernbehinderte Schüler im ländlichen Raum von Mecklenburg-Vorpommern haben aufgrund ihrer Behinderung und der infrastrukturellen Besonderheiten deutlich geringere Chancen, im Rahmen ihrer schulischen sonderpädagogischen Förderung auf eine potentielle Erwerbstätigkeit zur Integration in Möglichkeiten der betrieblichen bzw. überbetrieblichen Ausbildung vorbereitet zu werden.

Was passiert bei ToolBox?

Erproben der neuen Berufsfrühorientierung in den Klassen 5, 6 und 7 in bis zu sieben verschiedenen Werkstätten (Holz, Metall, Galabau, KFZ, Bau, Maler und Hauswirtschaft).

  1. gemeinsame Erarbeitung einer „Besonderen betrieblichen Lernaufgabe“ in der jeweiligen Klassenstufe und im Kontext der verschiedenen Werkstätten und der theoretischen Begleitung im Unterricht vor Ort durch eine Lehrkraft.
  2. Förderung eines realistischen Selbstbildes der Schüler (Selbsteinschätzungs- und Informationskompetenzen), die zum Merkmalsbereich der Berufswahlreife gehören (eigene Stärken und Schwächen kennen, Informationen über Berufe und deren Anforderungen sammeln, Anforderungen an die Berufe mit den eigenen Fähigkeiten in Beziehung setzen).